"In Wirklichkeit nämlich ist alles eins und eins ohne das andere sinnvoll nicht vorstellbar."

 Dr. med. Ryke Geerd Hamer


Was zeichnet einen Organismus aus

"Im Gegensatz zum leblosen passiven Ding läßt der Organismus die äußere Ursache nicht einfach ohne eigens Hinzutun bei sich zu Wirkung kommen. Vielmehr reagiert es selbständig auf die Ursache. Diese Fähigkeit zur eigenständigen Antwort auf die äußere Veranlassung kennzeichnet gerade das Organische. Ein lebloses Ding antwortet dagegen nicht. Das Besondere des Lebendigen besteht darin, die äußere Ursache abzubrechen, zu verwandeln und etwas Neues bei sich beginnen zu lassen."

Byung-Chul Han "Was ist Macht"  S. 12

 

Ein Beispiel für diese Vorgänge ist der Biologische Konfliktschock der eine eigenständige biologische Antwort ein Sinnvolles Biologisches Sonderprogramm auslöst. Symptome, die in verschiedenen Phasen dieser Abläufe auftreten werden von der Medizin als sogenannte Krankheiten fehlgedeutet.

 

"Wenn hier überhaupt von der Ursache die Rede sein kann, so ist es das Lebendige selbst, das die Macht hat, das ihm Äußere zur Ursache für bestimmte organische Vorgänge erst zu machen.

Diese sind also keine einfache Wiederholung der äußeren Ursache im Inneren. Sie sind vielmehr eigene Leistungen, eigene Entscheidungen des Lebendigen.

Es reagiert selbständig aufs Äußere. Die äußere Ursache ist nur eine der vielen möglichen Veranlassungen, die vom Lebendigen selbst zur Ursache bestimmt wird. Sie wird vom Lebendigen nie bloß passiv erlitten. Die äußere Ursache kommt ohne Leistung oder Entscheidung des Inneren nie zur Wirkung."

Byung-Chul Han "Was ist Macht"  S. 12

 

Erst mit diesem Begreifen des Lebendigen als Grundlage wird die Biologie zu einer Wissenschaft des Lebens und kann dem Menschen bei der Orientierung in seinem Leben hilfreich sein. 

Andernfalls wird sie zu einem seelenlosen mechanistisch-materialistischen Beherrschungsinstrument über das Leben.

In der Medizin - besonders in der aktuellen Corona-Hysterie können wir die katastrophalen Auswirkungen dieser Fehlentwicklung erfahren.

Sie ist eine Gefahr aber auch immer die Chance für jeden Menschen wieder zum natürlichen, sinnvoll biologisch-organismischen Erfassen zu gelangen.


Das Sein ist grundsätzlich denkbar, aber nie unmittelbar zu erleben; Das Geschehen ist grundsätzlich erlebbar, aber nie unmittelbar zu begreifen.

Ludwig Klages